Ehrenamtspreis

"Ihre Präsenz bedeutet Sicherheit"

"Anerkennung, Wertschätzung und Dank" sprach Landrat Dr. Karl Schneider jetzt persönlich den Verantwortlichen des DLRG-Bezirks im Hochsauerland aus. Auf Beschluss des Kreistages geht der Anerkennungspreis für das Ehrenamt, der alle drei Jahre verliehen wird, diesmal an die 14 Ortsgruppen starke Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft im HSK.

Bei der Verleihung im Kreishaus am 8. Oktober stellte der Landrat die Verdiente der DLRG bei der Wasserrettung, der Ausbildung von Rettungsschwimmern und im Bereich des Katastrophenschutzes heraus. "In den Planungen zur Gefahrenabwehr misst der Hochsauerlandkreis Ihnen eine besondere Rolle zu", sprach Schneider zu den Verantwortlichen der DLRG und hob die Arbeit der zwei im Kreisgebiet stationierten Wasserrettungszüge hervor. Einer von ihnen kam auch bei der Hochwasserkatastrophe an der Elbe im August 2002 und bei verschiedenen überregionalen Rettungseinsätzen zum Einsatz. "Sie sehen daran, wie viel Kompetenz hier vor Ort gebündelt wird," so der Landrat. Schneider begrüßte in seiner Rede weiterhin die Initiativen gegen das Ertrinken. Im HSK ist die DLRG mit Wachen an den Badegewässern und Stauseen vertreten. Schneider: "Ihre Präsenz ist ein Stück Sicherheit. Aber Sie warnen nicht zu Unrecht vor nachlassender Schwimmfähigkeit bei Heranwachsenden." Auch wenn die heimischen Städte und Gemeinden aufgrund ihrer Finanzausstattung viele Dinge auf den Prüfstein legen müssten, brauche es für die Möglichkeit, schwimmen zu können. "Auch die Eltern sind gefragt, die den Kindern den Sport im Allgemeinen und das Schwimmen im besonderen ans Herz legen müssen", sagte der Landrat.

Unter der Überschrift:

"DLRG Bezirk Hochsauerland e.V. - Eine starke Gemeinschaft - gut für die Region",

stand der Vortrag von Werner Dommes, Bezirksleiter der DLRG Hochsauerland, indem er die Arbeit der Mitglieder in der Region veranschaulichte. 4178 Mitglieder, von denen über 2000 Kinder und Jugendliche im Alter bis 18 Jahre sind, gehören demnach der Gesellschaft im HSK an. In Bezug auf die vielfältigen Aktivitäten für den Nachwuchs, hinterfragte Werner Dommes: "Welches Computerspiel kann das schon bieten?" Insgesamt 59.954 Stunden ehrenamtlichen Dienst hätten die DLRG-Mitglieder im Jahr 2008 geleistet — und das ehrenamtlich.

Abschließend zeichnete der Landrat die anwesenden Bezirksleiter, Bezirksjugendwarte sowie die Ortsgruppenleiter und Jugendwarte der Ortsgruppen im HSK mit Urkunden aus.

 

 

Landesjugendlager in Meschede

Es war einmal …. im Sauerland.

Unter diesem Motto stand das 32. Landesjugendtreffen der DLRG, das von der LV Jugend Westfalen am Pfingstwochenende 2009 im August-Macke-Schulzentrum in Meschede durchgefürt wurde.

Über 670 Kinder und Jugendliche haben an dem Treffen teilgenommen. Das ist eine erfreuliche Zahl. Mit so einer großen Resonanz  hatte die Jugend-wartin Katja Schulte-Valente und der stellv. Jugendwart Kai Schmidtke vom Bezirk Hochsauerland nicht gerechnet.

Hinzu kommen kamen noch einmal ca. 120 Helfer aus der LV-Jugend und 50 Helfer von der OG. Meschede und weitere Freiwillige aus dem Bezirk.

Ein ereignisreiches Wochenende mit vielen Aktionen stand auf dem Programm. 

Die Kinder konnten sich für unterschiedliche kreative Workshops wie Malen und Zeichnen, Gipsmasken modellieren oder für sportliche Aktivitäten anmelden. Hier reichte des Angebot vom Volleyball- Fußball- und Handballturnier über ein Trampolin Workshop bis zum Menschen-Kicker. Die Schachjugend NRW war vor Ort, um die „grauen Gehirnzellen“ auf trapp zu halten. Auch Live-Musik und Disco sowie die obligatorischen gute Nachtgeschichten standen auf dem Programm

 

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